Mrz 3 2012
DRM-Schutz
DRM (Digital Rights Management) ist ein Verfahren zur Kontrolle der Nutzung und Verbreitung digitaler Medien.
DRM-Schutz (Digital Rights Management) bedeutet, dass die Anzahl der Geräte, auf denen diese Medien – im Fall von eBooks – gelesen werden können, begrenzt sind.
Vor allem benötigt man bspw. als Sony-, Kobo-, Oyo- oder Weltbild-eBook-Reader-Besitzer eine Adobe Digital Editions ID, um verschiedene Geräte zum Lesen DRM-geschützter Bücher freizuschalten.
Insgesamt kann man pro ID bisher sechs PCs und sechs mobile Endgeräte freischalten. Über den Kundendienst hat man die Möglichkeit, die Anzahl der zulässigen Aktivierungen erhöhen zu lassen.
Unterstützt werden momentan die Formate pdf/a und epub.
Möchte ich die Bücher, die ich von einem Shop auf meinen Rechner heruntergeladen habe, auf anderen PCs und/oder mobilen Geräten, z.B. Readern lesen, muss ich jedes einzelne vor der ersten Übertragung der Dateien autorisieren.
Die meisten Online-Buchhändler bieten leider nur DRM-geschützte eBooks an.
Wir kennen diesen DRM-Schutz noch aus der Musikbranche. Zum Glück hat sich das Thema in diesem Bereich erledigt, so dass man gekaufte Lieder auf allen eigenen Geräten abspielen kann.
Ich hoffe, dass sich die Buchbranche in naher Zukunft hinan ein Beispiel nimmt.
Der entscheidender Nagativ-Faktor bei DRM-geschützten eBooks für mich ist, dass ich die entsprechenden Bücher nicht bearbeiten kann.
Natürlich ist es möglich, einen DRM-Schutz auszuhebeln, doch ihr wisst sicher alle, dass dies illegal ist, daher gehe ich hierauf auch nicht ein.
Speziell weil ich sie in Sachen Formatierung nicht an meine Bedürfnisse und Wünsche anpassen kann, kaufe ich DRM-geschützte Bücher daher nur in Ausnahmefällen.
Näheres zu DRM könnt ihr bei Wikipedia nachlesen.







